Demokratisch, wirtschaftlich und flexibel – genossenschaftliche Erfolgsgeschichten

Wohnungsbaugenossenschaft Aischgrund eG, Höchstadt an der Aisch

Die WBG Aischgrund eG wurde gegründet, um aktiv Lebens- bzw. Wohnraum zu gestalten und den Bedarf an seniorengerechten und barrierefreien Wohnungen zu verbessern. Von den 83 Mitgliedern der im Jahr 2020 gegründeten Genossenschaft haben acht ihr Haus verkauft und sieben haben sich eine barrierefreie Wohnung durch ihre Einlage gesichert und diese zunächst vermietet. Im August 2023 wurde das erste Haus mit 23 Wohnungen fertiggestellt. Für das zweite Projekt der Genossenschaft ist der Baubeginn Anfang 2026 vorgesehen. Mehr Informationen unter https://www.wbg-aischgrund.de/.

WOGENAU eG, Augsburg

„Teil einer Wohnungsbewegung“ für eine vielfältige Gesellschaft zu sein war und ist die Motivation der jungen Genossenschaft. WOGENAU eG gründete sich 2019 mit dem Ziel, die Tradition der Augsburger Genossenschaften in ihrer sozialen Verantwortung weiterzuführen. Die Rechtsform der Genossenschaft versteht WOGENAU als Auftrag zur nicht kapitalisierten Wohnraumschaffung. Teilhabe im Planungsprozess und Zusammenleben wird ebenso hochgehalten wie nachhaltiges Bauen und Leben im Alltag. Im Rahmen eines Konzeptvergabeverfahrens der Stadt Augsburg erhielt die junge Genossenschaft den Zuschlag für ein Grundstück im zentrumnahen Sheridanpark. Im Frühjahr 2026 wird das erste WOGENAU-Haus in Holzbauweise mit Fassaden- und Dachbegrünung, mit 55 Wohnungen und vielfältigen Gemeinschaftsflächen rund um den großzügigen Quartierplatz bezugsfertig sein. Mehr zur Genossenschaft auf https://wogenau.haus/.

Kooperative Großstadt eG, München

Die Kooperative Großstadt eG wurde im Jahr 2015 von 16 Menschen gegründet, die aus einer kritischen Position gegenüber den Bedingungen und Ergebnissen des Münchner Wohnungsbaus der Anspruch einte, „es besser machen zu machen“. Mit dem Symposium Open Table – Ideen für einen besseren Wohnungs- und Städtebau in München – wurden die Ziele präzisiert: jedes Projekt der KOOGRO soll einen Beitrag für ein vernetztes und lebendiges Quartier liefern, auf ambitionierter Architektur setzen, gemeinschaftliche und solidarische Wohnformen umsetzen und nachhaltige Standards beim Bauen und Wohnen verwirklichen. Seitdem hat die Genossenschaft zwei Wohnprojekte (San Riemo und Freihampton) realisiert, zwei weitere Projekte sind aktuell (Stand Dezember 2024) in Planung. In der Zwischenzeit ist ein kleines Unternehmen mit über 1000 Mitgliedern entstanden, das sich nach wie vor den ursprünglichen Zielen verpflichtet fühlt und sich darüber hinaus als Initiative für gesellschaftlichen Zusammenhalt versteht. Weitere Hinweise unter https://kooperative-grossstadt.de/.

MiKa MieterInneninitiative Karlsruhe eG

MikaDie MiKa eG wurde mit dem Ziel der Konversion von Gebäuden zu sozial gebundenen Wohnraum für gemeinschaftliches Wohnen gegründet. Auf einem ehemaligen Kasernenareal am nördlichen Stadtrand von Karlsruhe sind vier ehemalige Mannschaftsgebäude in 86 genossenschaftliche Wohnungen umgebaut worden. Das frühere Offizierskasino wurde zum Kultur- und Gemeinschaftshaus des Projekts ausgebaut. Leihgemeinschaften zur Finanzierung, Partizipation im Planungsprozess und motivierte Selbsthilfe prägten die Entstehungsphase. Heute leben in der MiKa etwa 150 Erwachsene und 80 Kinder unterschiedlicher Herkunft in verschiedenen Lebensformen zusammen. Eine umfassende Mitwirkung aller Mitglieder ist zentraler Bestandteil der MiKa-Wohnform. Mehr Informationen auf www.mika-eg.de.

Wohnbaugenossenschaft wagnis eG, München

wagnisWagnis wurde im Juli 2000 mit 21 Mitgliedern gegründet und hat nach Realisierung mehrerer Bau- und Wohnprojekte heute bereits rund 1.000 Mitglieder. Die Genossenschaft spricht Menschen an, die sich für ein nachbarschaftliches und selbstbestimmtes Wohnen und Arbeiten einsetzen. Dabei planen, bauen und wohnen die Mitglieder gemeinsam. Das fünfte Wohnprojekt der wagnis eG ist „wagnisART“. Es entsteht bis Ende 2015 im neuen Stadtquartier Domagkpark.
Mehr zur Genossenschaft und den Projekten auf www.wagnis.org.

Progeno Wohnungsgenossenschaft eG

Senkrechtstarter unter den Neugründungen in München ist die Progeno Wohnungsgenossenschaft eG. Sie wurde im März 2015 mit 12 Mitgliedern gegründet und realisiert bereits – gemeinsam mit der Wohnbaugenossenschaft wagnis eG – ein Bauvorhaben in München-Oberföhring auf dem Gelände der ehemaligen Prinz-Eugen-Kaserne. Die Fertigstellung ist Mitte 2018 geplant.
Weitere Hinweise unter www.progeno.de.

FrauenWohnen eG, München

frauenwohnenDie FrauenWohnen eG – gegründet 1998 – ist eine selbst bestimmte und selbstverwaltete Vermietungsgenossenschaft von Frauen. Ziel der Genossenschaft ist es, Wohnraum in München zu schaffen, der sicher und bezahlbar ist. Die Wohnanlagen sind kommunikativ und gemeinschaftsorientiert, frauengerecht, ökologisch sinnvoll, barrierefrei und autoreduziert geplant. Realisiert hat die Genossenschaft bis Ende 2015 drei Projekte, weitere sind in der Planung. Mehr Informationen zur Genossenschaft unter www.frauenwohnen.de.

Wogeno München eG

Die Wogeno München eG steht für selbstverwaltetes, soziales und ökologisches Wohnen. Mit diesen drei Begriffen umschreibt die Genossenschaft die grundlegenden Werte, auf deren Basis die Mitglieder eine zukunftsfähige Stadt, ihre Quartiere und Nachbarschaften weiter entwickeln wollen.
Die WOGENO ist eine genossenschaftliche Dachorganisation für vielfältige und lebendige Wohnprojekte. Seit ihrer Gründung 1993 hat sie 19 Häuser mit über 500 Wohnungen erworben oder neu gebaut. Bis Ende 2015 werden 110 neue Wohnungen im Norden Münchens bezugsfertig sein. Bereits geplant sind zwei weitere Neubauprojekte mit rund 240 Wohnungen. Umfängliche Informationen gibt es unter www.wogeno.de.

ECKODOMO eG, Jung und Alt im Wohnprojekt Eckernförde

Die ECKODOMO hat sich zur Verwirklichung ihrer Vision am 28.04.2010 als eingetragene Genossenschaft gegründet. Das Grundkonzept der Genossenschaft als Wohnprojekt in 19 Wohneinheiten ist generationsübergreifend. Jung und Alt sollen in einem ausgewogenen Verhältnis zusammen gemeinschaftlich wohnen.
Mehr zum Wohnprojekt auf der Homepage der Genossenschaft www.eckodomo.de.

MARO Genossenschaft für selbstbestimmtes und nachbarschaftliches Wohnen eG, Ohlstadt

Logo_MaroDie MARO Genossenschaft, gegründet im Dezember 2012, hat sich auf die Entwicklung von gemeinschaftlichen Wohnformen im ländlichen Bayern spezialisiert. Die Genossenschaft baut innovative Wohnprojekte wie Mehrgenerationen-Wohnen, Hausgemeinschaften, Demenz-WGs und Pflege-WGs. Die Mitglieder beteiligen sich an der Finanzierung der Projekte und fördern die Entstehung von altersgerechtem und lebenswertem Wohnraum in ihrer Region. MARO bringt zusammen, was Wohnprojekte nahe am Menschen erfolgreich macht: Das Konzept, die Gemeinschaft, die Immobilie und die Anleger. www.maro-genossenschaft.de

GIMA München eG, Genossenschaft zur Erbringung von Dienstleistungen für Wohnungsunternehmen

gima_logoDie GIMA berät Eigentümer auf dem Weg zum fairen und marktgerechten Verkauf ihrer Immobilien.
Sie vermittelt Eigentümern den Kontakt zu erwerbsinteressierten Wohnungsunternehmen in München, die Mitglied der GIMA sind.
Sie unterstützt Mietparteien eines Hauses auf dem Weg zu dauerhaft sicheren Mietverhältnissen. Dazu gehört auch die Beratung über Möglichkeiten der Organisierung in bestehenden oder neu gegründeten Genossenschaften. Internetseite der GIMA Münschen eG.

andersWOHNEN eG, Nürnberg

anderswohnenDie Genossenshaft fördert das gemeinschaftliche und selbstbestimmte Wohnen in dauerhaft gesicherten Verhältnissen. Das Konzept des bundesweit einzigartigen Wohnexperiments WohnenPLUS sieht vor, die Personengruppe der Senioren mit der Gruppe der Alleinerziehenden und deren Kinder in einer Hausgemeinschaft zusammen zu bringen. Beide Gruppen haben in ihrem Alltags­leben oft mit ähnlichen Schwierigkeiten wie finanziellen Nöten, Defiziten an Versorgung von individuellen Bedürfnissen, sinkendem Lebensstandard und sozialer Isolation zu kämpfen. Mehr Informationen finden Sie unter diesem Link.

Wohnwarft eG, Hamburg

Wohnwarft-Logo_2012Die sehr kleine Wohnungsbaugenosssenschaft ist Teil des „Autofreien Wohnens“ in der Saarlandstraße in Hamburg-Barmbek. Autofrei bedeutet, dass wir Bewohnerinnen und Bewohner kein KfZ halten oder ständig nutzen.

Dies ist kein „Verzicht“ sondern bietet mehr Grün- und Freiraum im direkten Wohnumfeld. Durch die Einsparung von Stellplätzen konnte ein Fahrstuhl zumindest in einem Aufgang finanziert werden, so dass die Wohnungen auch im Alter zugänglich bleiben. Gut, weil die Wohnzufriedenheit sehr hoch ist und es kaum Fluktuation gibt. Das Modell wird im In- und Ausland stark beachtet, immer wieder gibt es Führungen und Anfragen nach mehr Information.

Wegen der Größe der Genossenschaft wird die Verwaltung in ehrenamtlicher Arbeit geleistet, dies funktioniert meistens sehr gut.
Weitere Information: www.wohnwarft.de